Man nehme 4 Hobbymusiker und eine Pandemie, die ihnen das Live-Spielen erschwert. Immer nur im Proberaum spielen – wie langweilig! Und so entstand über Wochen, über Monate, hinweg die Idee für das Crowwood. Ein Concept, in das viel Herzblut, Schweiß und Zeit fließt. Wer sich erinnert, einige Zeit fand das Tages-Festival auf einem Bauernhof Nähe Felde statt. Doch nun (in Tetenhusen): neue Location – neue Ideen – neue schöne Momente!
Lasst uns kurz einen Blick hinter die Kulissen werfen, denn dort wurden schon Wochen vorher der Bauplan für die neue Location entworfen, die Bestellung der Crowwood-Shirts ging in den Druck, Plakate für die Platzbeschilderung wurden designt (Toiletten und Dusche waren meine Favoriten), Checklisten für Trank und Speis wurden aufgestellt, Equipment (Ton und Licht) wurden gemietet uvm.
Und dann rückte der Tag immer näher, was für die Bandmitglieder von First Year Nameless – unsere Veranstalter – nochmal ordentlich Stress mit sich brachte, denn sie waren Tage vorher schon auf dem Platz, um alles aufzubauen und zu organisieren. (Unglaublich, was ihr auf die Bühne – äh – Beine gestellt habt!) 😎🤘
Am Veranstaltungstag (05.09.26) war ich dann ab 9 Uhr selbst mit von der Partie; es gab noch ein paar letzte Dinge von der To-Do-Liste zu streichen. Nach und nach trudelten dann die anderen Helfer, Bands, Standverkäufer und Tattoo-Artisten ein. Ja, es gab zwei Tattoo-Artisten! Ab 16 Uhr war Einlass für die Besucher und ich hatte die Ehre, sie alle am Merchstand zu begrüßen und ihnen ihr vorbestelltes Crowwood-Shirt zu überreichen. Um 18 Uhr startete pünktlich das Bühnenprogramm. Zudem gab es in den Umbaupausen die Möglichkeit für die Besucher, sich ins Festzelt zurückzuziehen, um dort weiteren Musikern zu lauschen.
Mit etwas Zeitverzögerung traten dann F.Y.N. um halb 9 auf die Bühne und beschallten den Platz mit ihrer Rockmusik, die sich über die Zeit immer weiter (neu) entwickelt. Auch, wenn nach eigener Aussage nicht so viel geprobt werden konnte, wie gewollt, klang der Auftritt rund. Das jahrelange Zusammenspielen verlernt man eben nicht! Steffen (Gesang), Max (Gitarre), Micha (Bass) und Timo (Schlagzeug) zeigten wieder einmal, dass einfach alles passt und alles daran Spaß macht. Und auch dem Publikum hat es gefallen. Ihr habt gerockt!🥳
Der Abend ging danach aber natürlich noch weiter. Für die meisten mit dem nächsten Showact, den anderen mit einem Sprung in den Badesee nebenan oder dem nächsten Getränk. Mich aber zog es ins Festzelt zu Malte, einem der Tattoo-Artisten, der mir während eines sehr entspannten Gesprächs das Bandlogo von First Year Namless unter die Haut brachte – die Bandliebe geht tief❤️ Mit dem Ergebnis bin ich super happy und stolz darauf, für immer „FYN“ (mit all den schönen Erinnerungen) bei mir zu haben🤗 Für die Band war das eine riesen Überraschung, bei der auch die ein oder andere Träne verdrückt wurde.
Durch weitere Verzögerungen ging der Abend dann noch bis 3 Uhr morgens, bis dann das letzte Equipment verstaut war, die letzten Getränke geleert wurden und die letzten Gespräche verstummten. WOW, was für ein Tag! Um halb 4 fand mein Körper dann endlich den Weg in meinen mitgebrachten Schlafsack. Doch die Nacht war kurz und unbequem, aber dafür gab es um 9 Uhr ein leckeres Frühstück vor Ort (an dieser Stelle nochmal danke an Heike, die sich um die nahrhafte Verpflegung gekümmert hat😋).
Letztendlich schuffteten wir noch bis fast 16 Uhr. Wir verließen den Platz so, als hätte es das Crowwood mit all den tollen Menschen, die da waren, nicht gegeben. Das, was bleibt, sind die vielen schönen, lustigen und emotionalen Erinnerungen!
DANKE an First Year Nameless – ihr nehmt mich jedes Mal mit einem Lächeln und einer Umarmung in eurer Gruppe auf!❤️
DANKE an alle Helfer für eure Unterstützung!
DANKE an alle Künstler und Vereine, ohne euch wären Bühne und Festzelt ziemlich leer gewesen!
Und DANKE an das Publikum, das so zahlreich erschienen ist und so geil für Stimmung gesorgt hat!
Wir sehen uns 2027 wieder! Rock on!
Eure Kreativpur


















